Samstag, 12. Mai 2012
Internet
lose Gedanken, oekosabine, 01:14h
Das Internet macht die Leute kirre. Es gibt keinen fertig gedachten Gedanken mehr - google ist eh schneller. Wie haben wir das früher gemacht?
Hier ist sie, die erste früher war alles besser Ansprache:
Ich bin in einem Tattoo-Forum unterwegs. Dort tauscht man sich über alles zum Thema Tätowierungen aus (wer hätte es gedacht?). Nun trägt es sich zu, dass es seitenweise Fragen und Beiträge zum Thema der Pflege eines frischen Tattoos gibt. Wo sich Leute Gedanken machen, ob ihr Bildchen auch ordnungsgemäß verheilt, ob sie doch noch eine vierte Creme ausprobieren sollten oder ob ihr Tatt jetzt ausbleicht, weil sie eine Sekunde in der Sonne waren... Man bekommt eine Anleitung vom Tätowierer und fertig. So war das früher. Ich habe mir mit... äh ...sagen wir in Summe sieben Tattoos weniger Gedanken darum gemacht, wie andere bei einem. Und bei dem ersten, wo ich direkt mit einer allergischen Reaktion beglückt wurde, ging ich in eine Apotheke.
Worauf wollte ich hinaus? Das Internet stresst uns. Es lässt uns glauben, es gäbe Probleme, wo es keine gibt. Nur, weil wir in Foren rumhängen, wo es ständig um die superschwierige Pflege eines Tattoos geht, kommen wir auf die Idee, mit dem eigenen stimmt etwas nicht. Ohne dieses Forum kämen wir vielleicht nicht mal entfernt auf diesen Gedanken.
Das Internet nimmt uns das Vertrauen. Das angeborene Urvertrauen, dass in der Zeit des eigenen Lebens, je nach Person, schnell oder langsamer, früher oder später, angekratzt wird oder ganz verschwindet. Das Internet ist dessen Feind. Ständiges, andauerndes, nicht aufhören wollendes Fragen, Informationen sammeln aus einer nicht enden wollenden Datenflut. Wie kommt man damit zu einem Ergebnis? Nie. Aus einer Frage ergeben sich tausend neue. Fortschritt ist gut, Stillstand ist schlecht... Aber einmal zur Ruhe kommen und nicht zu googeln, ob man vielleicht doch an Lactose-Intoleranz leiden könnte, weil es einem wegen einem Eis schlecht geht, direkt mit Tipps, wie man das per Selbsttest rausfindet.
(statt einfach mal zu einem Arzt zu gehen!)
Nur um es klarzustellen: Früher war mitnichten alles besser. Ich bin schon so lange getrieben von meinen haltlosen Gedanken... Selbst mir ist Internet da eine viel zu einfache Erklärung.
Hier ist sie, die erste früher war alles besser Ansprache:
Ich bin in einem Tattoo-Forum unterwegs. Dort tauscht man sich über alles zum Thema Tätowierungen aus (wer hätte es gedacht?). Nun trägt es sich zu, dass es seitenweise Fragen und Beiträge zum Thema der Pflege eines frischen Tattoos gibt. Wo sich Leute Gedanken machen, ob ihr Bildchen auch ordnungsgemäß verheilt, ob sie doch noch eine vierte Creme ausprobieren sollten oder ob ihr Tatt jetzt ausbleicht, weil sie eine Sekunde in der Sonne waren... Man bekommt eine Anleitung vom Tätowierer und fertig. So war das früher. Ich habe mir mit... äh ...sagen wir in Summe sieben Tattoos weniger Gedanken darum gemacht, wie andere bei einem. Und bei dem ersten, wo ich direkt mit einer allergischen Reaktion beglückt wurde, ging ich in eine Apotheke.
Worauf wollte ich hinaus? Das Internet stresst uns. Es lässt uns glauben, es gäbe Probleme, wo es keine gibt. Nur, weil wir in Foren rumhängen, wo es ständig um die superschwierige Pflege eines Tattoos geht, kommen wir auf die Idee, mit dem eigenen stimmt etwas nicht. Ohne dieses Forum kämen wir vielleicht nicht mal entfernt auf diesen Gedanken.
Das Internet nimmt uns das Vertrauen. Das angeborene Urvertrauen, dass in der Zeit des eigenen Lebens, je nach Person, schnell oder langsamer, früher oder später, angekratzt wird oder ganz verschwindet. Das Internet ist dessen Feind. Ständiges, andauerndes, nicht aufhören wollendes Fragen, Informationen sammeln aus einer nicht enden wollenden Datenflut. Wie kommt man damit zu einem Ergebnis? Nie. Aus einer Frage ergeben sich tausend neue. Fortschritt ist gut, Stillstand ist schlecht... Aber einmal zur Ruhe kommen und nicht zu googeln, ob man vielleicht doch an Lactose-Intoleranz leiden könnte, weil es einem wegen einem Eis schlecht geht, direkt mit Tipps, wie man das per Selbsttest rausfindet.
(statt einfach mal zu einem Arzt zu gehen!)
Nur um es klarzustellen: Früher war mitnichten alles besser. Ich bin schon so lange getrieben von meinen haltlosen Gedanken... Selbst mir ist Internet da eine viel zu einfache Erklärung.
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Montag, 23. April 2012
Shopping Teil n...
Alltag, oekosabine, 22:00h
heute: Bikini.
Es gibt dabei die folgenden zwei Fälle:
1. Oberteil okay, Unterteil nicht
2. Unterteil okay, Oberteil nicht
Was dabei raus kommt: Ein Bikini, bei dem Ober- und Unterteil nicht zusammen passen. So einen habe ich übrigens schon - in sogutwiekaputt. Aber sogutwiekaputt ist blöd, deshalb wollte ich ja einen neuen.
Die Erkenntnisse des Tages:
Bikinis werden von Männern entworfen oder von Praktikanten.
Ich möchte mit dem Bikini keine Männer aufreißen, benötige also keine Kissen im Bikini und auch keine Push-Up-Form. Da wird´s echt schon schwierig. Oder aber man besinnt sich auf den gerne verkauften Triangel. Sieht bei Endzwanzigern nicht so gut aus - zum Bedecken eignet sich so ein Teil, aber für mehr leider nicht. (Ein bischen Halt braucht´s dann doch.)
Aber das kann ja der Praktikant nicht wissen.
Und dann noch ein mir gefallendes Unterteil, welches meinen Hintern nach oben soweit bedeckt, dass ich nicht nach jeder Bewegung ein Maurerdekolletee zeige. Und, nein, ich werde nicht Größe 42 tragen, weil dann automatisch mehr Stoff dran ist.
Wer entwirft sowas? Und, was noch wichtiger ist: Für wen? Nicht für mich, nicht für Endzwanziger. Die sollen wahrscheinlich auf Badeanzüge umsteigen.
Positiver Beitrag zum Thema: Am Freitag bin ich 1,5km in 40 Minuten geschwommen. Wenn die derzeitige Badebekleidung auseinander fällt, mach ich das zur Not auch mal ohne. ;)
Es gibt dabei die folgenden zwei Fälle:
1. Oberteil okay, Unterteil nicht
2. Unterteil okay, Oberteil nicht
Was dabei raus kommt: Ein Bikini, bei dem Ober- und Unterteil nicht zusammen passen. So einen habe ich übrigens schon - in sogutwiekaputt. Aber sogutwiekaputt ist blöd, deshalb wollte ich ja einen neuen.
Die Erkenntnisse des Tages:
Bikinis werden von Männern entworfen oder von Praktikanten.
Ich möchte mit dem Bikini keine Männer aufreißen, benötige also keine Kissen im Bikini und auch keine Push-Up-Form. Da wird´s echt schon schwierig. Oder aber man besinnt sich auf den gerne verkauften Triangel. Sieht bei Endzwanzigern nicht so gut aus - zum Bedecken eignet sich so ein Teil, aber für mehr leider nicht. (Ein bischen Halt braucht´s dann doch.)
Aber das kann ja der Praktikant nicht wissen.
Und dann noch ein mir gefallendes Unterteil, welches meinen Hintern nach oben soweit bedeckt, dass ich nicht nach jeder Bewegung ein Maurerdekolletee zeige. Und, nein, ich werde nicht Größe 42 tragen, weil dann automatisch mehr Stoff dran ist.
Wer entwirft sowas? Und, was noch wichtiger ist: Für wen? Nicht für mich, nicht für Endzwanziger. Die sollen wahrscheinlich auf Badeanzüge umsteigen.
Positiver Beitrag zum Thema: Am Freitag bin ich 1,5km in 40 Minuten geschwommen. Wenn die derzeitige Badebekleidung auseinander fällt, mach ich das zur Not auch mal ohne. ;)
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Donnerstag, 5. April 2012
Lupine statt Soja statt Milch
Alltag, oekosabine, 21:22h
Ich kannte das ja nicht mal, aber heute bin ich dem Veganersein ein Stück näher gerückt. (Hatte ich eigentlich gar nicht vor.)
Ich neige von Zeit zu Zeit dazu Eis in rauen Mengen zu essen. Das läuft normalerweise so, dass ich mir eine Packung Vienetta kaufe und mich zu Hause damit auf die Couch fläze. Heute musste mal was anderes her. Ich also, ohne richtig zu gucken, was ich da mitnehme, das hier gekauft.
Ist tatsächlich eisartig cremig und schmeckt auch, aber fühlt sich ein bischen seltsam im Mund an. Keine Ahnung, irgendwie... anders? Aber gut zu wissen, dass die armen Veganer doch nicht ganz so arm dran sind und sogar Eis essendürfen können.
Erinnere mich grade daran: "Sie können zwischen zwei Essen wählen. Wir hatten auch schonmal Vegetarier dabei, die kriegen dann einen Salat." Hä?! Ich bin nicht auf Diät, ich esse einfach nur kein Fleisch. Ob solche Leute schonmal von veganem Eis gehört haben?
Ich neige von Zeit zu Zeit dazu Eis in rauen Mengen zu essen. Das läuft normalerweise so, dass ich mir eine Packung Vienetta kaufe und mich zu Hause damit auf die Couch fläze. Heute musste mal was anderes her. Ich also, ohne richtig zu gucken, was ich da mitnehme, das hier gekauft.
Ist tatsächlich eisartig cremig und schmeckt auch, aber fühlt sich ein bischen seltsam im Mund an. Keine Ahnung, irgendwie... anders? Aber gut zu wissen, dass die armen Veganer doch nicht ganz so arm dran sind und sogar Eis essen
Erinnere mich grade daran: "Sie können zwischen zwei Essen wählen. Wir hatten auch schonmal Vegetarier dabei, die kriegen dann einen Salat." Hä?! Ich bin nicht auf Diät, ich esse einfach nur kein Fleisch. Ob solche Leute schonmal von veganem Eis gehört haben?
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Sonntag, 19. Februar 2012
Fasten
lose Gedanken, oekosabine, 22:23h
Dieses Jahr werde ich, trotz meiner Unreligiösität, mal fasten. Nach einem Vorbild in meinem Umfeld, welches alljährlich Fleisch, Süßes und/oder Alkohol fastet, faste ich Fleisch Alkohol.
Heißt: am Dienstag lasse ich mich volllaufen. ;)
Heißt: am Dienstag lasse ich mich volllaufen. ;)
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Mittwoch, 25. Januar 2012
Kart fahren...
ToDo-Liste, oekosabine, 22:14h
... fetzt mal gar nicht. Also die ersten zehn Minuten sind okay, aber dann wird es einfach nur noch anstrengend.:
Die Arme tun weh, es hoppelt, mir ist schlecht.
Mich haben zweiundfünfzig Leute überrundet. Also dreizehn Leute - jeder vier mal.
Ich kann es nicht. Ich kann es nicht nur nicht. Ich kann es überhaupt nicht... Ich werde es nie wieder tun.
Hätte es auf der Löffelliste gestanden, wäre es jetzt abgehakt.
Nordkap wird wohl nix dieses Jahr wegen Unpässlichkeiten des Mitfahrers.
Die Arme tun weh, es hoppelt, mir ist schlecht.
Mich haben zweiundfünfzig Leute überrundet. Also dreizehn Leute - jeder vier mal.
Ich kann es nicht. Ich kann es nicht nur nicht. Ich kann es überhaupt nicht... Ich werde es nie wieder tun.
Hätte es auf der Löffelliste gestanden, wäre es jetzt abgehakt.
Nordkap wird wohl nix dieses Jahr wegen Unpässlichkeiten des Mitfahrers.
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