Liebe Veganer:innen, liebe Aktivist:innen,
Wir haben uns heute hier als Trauernde versammelt. Wir gedenken der Millionen Tiere, die durch die Tiernutzungsindustrie Jahr für Jahr erst ausgebeutet und dann ermordet werden.
Ich stehe heute hier, um euch Danke zu sagen. Danke an alle Veganer:Innen, dass sie ein Vorbild sind. Danke an alle Aktivist:innen, dass sie sich als Anwälte einsetzen. Für die, die keine Stimme haben. Ich möchte euch Danke sagen, weil ihr mir Hoffnung gebt. Wenn ich verzweifle über die Ungerechtigkeit der Menschen, dann seid ihr immer noch da. Steht zum Beispiel auf der Königstr mit Bildschirmen, oder führt unangenehme Gespräche mit Nichtveganer:innen. Ihr seid aktiv. Dafür Danke ich euch.
Vegan leben ist leicht. Das wissen wir alle. Wir treffen eine Entscheidung für Empathie und Gerechtigkeit, gegen Speziesismus und leben danach. Für mich ist das leicht.
Was schwer ist am Veganismus, sind die Menschen, die von sich behaupten, sie wären empathisch, sie respektieren Tiere, manche behaupten sogar sie lieben Tiere. Aber sie leben nicht vegan. Und genau an diesem Punkt sind Veganer:innen und Aktivist:innen so wichtig.
Die Regel der Sieben aus dem Marketing besagt, Ein Mensch muss eine Werbebotschaft oder Marke etwa siebenmal wahrnehmen, bevor er aktiv darauf reagiert oder sich ernsthaft damit beschäftigt. Die Zahl sieben ist wissenschaftlich nicht belegbar, aber die Psychologie beschreibt den Effekt: Je öfter wir etwas sehen, desto vertrauter und oft sympathischer erscheint es uns. Deswegen seid ihr alle unglaublich wichtig für das Ende der Tierausbeutung durch die Menschen.
Jedes Mal, wenn wir mit Arbeitskolleg:innen essen, sind wir als Veganer präsent. Bei jedem Treffen mit der Familie, bei jedem Essen zu Hause oder mit Freunden. Wir sind einfach nur da und schon kommt jemand mit Veganismus in Berührung.
Jedes Mal, wenn ein Mensch die Buttons sieht, die wir tragen, die Shirts mit den veganen Botschaften oder die Sticker, die wir an Laternen kleben, haben wir einen Punkt gemacht.
Jedes Mal, wenn wir als Aktivist:innen mit einem Infostand zum Beispiel auf der Königstraße stehen oder im Cube einen Bildschirm halten oder sogar is Gespräch gehen, machen wir Menschen auf das Thema aufmerksam.
Jedes Mal, wenn wir laut sind, wenn wir demonstrieren, zeigen wir, dass wir es nicht hinnehmen, dass nichtmenschliche Tiere ausgebeutet werden. Wir zeigen, dass es uns kümmert. Wir zeigen: Es ist nicht egal.
Es gibt so viele Menschen, die wir zum Nachdenken bringen. Mit jedem einzelnen Mal, in dem sie mit Veganer:innen in Berührung kommen, beschäftigen sie sich mit unserer Botschaft.
Ich weiß, es ist ermüdend immer dieselben Argumente zu hören. Sich mit Trollen rumzuärgern. Seine Zeit zu investieren. Manchmal kommt dann der Gedanke: Was bringt das? Dazu kann ich nur eins sagen: Nichtstun ist keine Option. Wir müssen es mindestens versuchen. Wir können nicht die Hände in den Schoß legen und sagen: Ich kann sowieso nichts ändern. Wir sehen doch diese Ungerechtigkeit und können nicht einfach still sein.
Aber. Nur, wenn es euch selbst gut geht, könnt ihr euch gut für andere einsetzen. Gebt acht auf eure Ressourcen. Wenn die Energie nicht reicht für schwierige Gespräche. Wenn ihr nicht auf Demonstrationen gehen könnt, weil es zu viel ist. Dann ist das in Ordnung. Ihr seid dann immer noch die eine Person, die in der Familie oder bei Freunden vegan isst. Die eine Person die den veganen Kuchen mitbringt. Schon das ist eine Saat. Achtet auf euch und eure Mit-Aktivistinnen. Ihr seid wertvoll.
Ich danke jedem von euch für euren unermüdlichen Einsatz für die Tiere.
Wir haben uns heute hier als Trauernde versammelt. Wir gedenken der Millionen Tiere, die durch die Tiernutzungsindustrie Jahr für Jahr erst ausgebeutet und dann ermordet werden.
Ich stehe heute hier, um euch Danke zu sagen. Danke an alle Veganer:Innen, dass sie ein Vorbild sind. Danke an alle Aktivist:innen, dass sie sich als Anwälte einsetzen. Für die, die keine Stimme haben. Ich möchte euch Danke sagen, weil ihr mir Hoffnung gebt. Wenn ich verzweifle über die Ungerechtigkeit der Menschen, dann seid ihr immer noch da. Steht zum Beispiel auf der Königstr mit Bildschirmen, oder führt unangenehme Gespräche mit Nichtveganer:innen. Ihr seid aktiv. Dafür Danke ich euch.
Vegan leben ist leicht. Das wissen wir alle. Wir treffen eine Entscheidung für Empathie und Gerechtigkeit, gegen Speziesismus und leben danach. Für mich ist das leicht.
Was schwer ist am Veganismus, sind die Menschen, die von sich behaupten, sie wären empathisch, sie respektieren Tiere, manche behaupten sogar sie lieben Tiere. Aber sie leben nicht vegan. Und genau an diesem Punkt sind Veganer:innen und Aktivist:innen so wichtig.
Die Regel der Sieben aus dem Marketing besagt, Ein Mensch muss eine Werbebotschaft oder Marke etwa siebenmal wahrnehmen, bevor er aktiv darauf reagiert oder sich ernsthaft damit beschäftigt. Die Zahl sieben ist wissenschaftlich nicht belegbar, aber die Psychologie beschreibt den Effekt: Je öfter wir etwas sehen, desto vertrauter und oft sympathischer erscheint es uns. Deswegen seid ihr alle unglaublich wichtig für das Ende der Tierausbeutung durch die Menschen.
Jedes Mal, wenn wir mit Arbeitskolleg:innen essen, sind wir als Veganer präsent. Bei jedem Treffen mit der Familie, bei jedem Essen zu Hause oder mit Freunden. Wir sind einfach nur da und schon kommt jemand mit Veganismus in Berührung.
Jedes Mal, wenn ein Mensch die Buttons sieht, die wir tragen, die Shirts mit den veganen Botschaften oder die Sticker, die wir an Laternen kleben, haben wir einen Punkt gemacht.
Jedes Mal, wenn wir als Aktivist:innen mit einem Infostand zum Beispiel auf der Königstraße stehen oder im Cube einen Bildschirm halten oder sogar is Gespräch gehen, machen wir Menschen auf das Thema aufmerksam.
Jedes Mal, wenn wir laut sind, wenn wir demonstrieren, zeigen wir, dass wir es nicht hinnehmen, dass nichtmenschliche Tiere ausgebeutet werden. Wir zeigen, dass es uns kümmert. Wir zeigen: Es ist nicht egal.
Es gibt so viele Menschen, die wir zum Nachdenken bringen. Mit jedem einzelnen Mal, in dem sie mit Veganer:innen in Berührung kommen, beschäftigen sie sich mit unserer Botschaft.
Ich weiß, es ist ermüdend immer dieselben Argumente zu hören. Sich mit Trollen rumzuärgern. Seine Zeit zu investieren. Manchmal kommt dann der Gedanke: Was bringt das? Dazu kann ich nur eins sagen: Nichtstun ist keine Option. Wir müssen es mindestens versuchen. Wir können nicht die Hände in den Schoß legen und sagen: Ich kann sowieso nichts ändern. Wir sehen doch diese Ungerechtigkeit und können nicht einfach still sein.
Aber. Nur, wenn es euch selbst gut geht, könnt ihr euch gut für andere einsetzen. Gebt acht auf eure Ressourcen. Wenn die Energie nicht reicht für schwierige Gespräche. Wenn ihr nicht auf Demonstrationen gehen könnt, weil es zu viel ist. Dann ist das in Ordnung. Ihr seid dann immer noch die eine Person, die in der Familie oder bei Freunden vegan isst. Die eine Person die den veganen Kuchen mitbringt. Schon das ist eine Saat. Achtet auf euch und eure Mit-Aktivistinnen. Ihr seid wertvoll.
Ich danke jedem von euch für euren unermüdlichen Einsatz für die Tiere.
Der Beitrag wurde am Sonntag, 31. Mai 2026, 06:45 veröffentlicht und wurde unter dem Topic Aktivismus abgelegt.
'Dankesrede (Nard 07.06.2026)'