Archiv der Kategorie 'SAS 2026'
Sonntag, 16. August 2026
16. August 2026, 20:12 Uhr
Dauer ca. 5 Minuten
Liebe Demonstrant:innen, liebe Aktivist:innen,
ihr seid heute hier hergekommen, um laut zu sein und zu demonstrieren. Für die Schließung aller Schlachthäuser.
Ich stehe jetzt hier, um euch Danke zu sagen. Danke an alle Veganer:Innen, dass sie ein Vorbild sind. Danke an alle Aktivist:innen, dass sie sich als Anwälte einsetzen.
Für die, die keine Stimme haben. Ich möchte euch Danke sagen, weil ihr mir Hoffnung gebt. Wenn ich verzweifle über die Ungerechtigkeit der Menschen, dann seid ihr immer noch da. Steht zum Beispiel auf der Königstr mit Bildschirmen, oder führt unangenehme Gespräche mit Nichtveganer:innen. Ihr seid aktiv. Dafür Danke ich euch.
Vegan leben ist leicht. Das wissen wir alle. Wir treffen eine Entscheidung für Empathie und Gerechtigkeit, gegen Speziesismus und leben danach. Für mich ist das leicht.
Was schwer ist am Veganismus, sind die Menschen, die von sich behaupten, sie wären empathisch, sie respektieren Tiere, manche behaupten sogar sie lieben Tiere. Aber sie leben nicht vegan. Und genau an diesem Punkt sind Veganer:innen und Aktivist:innen so wichtig.
Die Regel der Sieben aus dem Marketing besagt, Ein Mensch muss eine Werbebotschaft oder Marke etwa siebenmal wahrnehmen, bevor er aktiv darauf reagiert oder sich ernsthaft damit beschäftigt. Die Zahl sieben ist wissenschaftlich nicht belegbar, aber die Psychologie beschreibt den Effekt: Je öfter wir etwas sehen, desto vertrauter und oft sympathischer erscheint es uns. Deswegen seid ihr alle unglaublich wichtig für das Ende der Tierausbeutung durch die Menschen.
Jedes Mal, wenn wir mit Arbeitskolleg:innen essen, sind wir als Veganer präsent. Bei jedem Treffen mit der Familie, bei jedem Essen zu Hause oder mit Freunden. Wir sind einfach nur da und schon kommt jemand mit Veganismus in Berührung.
Jedes Mal, wenn ein Mensch die Buttons sieht, die wir tragen, die Shirts mit den veganen Botschaften oder die Sticker, die wir an Laternen kleben, haben wir einen Punkt gemacht.
Jedes Mal, wenn wir als Aktivist:innen mit einem Infostand zum Beispiel auf der Königstraße stehen oder im Cube einen Bildschirm halten oder sogar ins Gespräch gehen, machen wir Menschen auf das Thema aufmerksam.
Jedes Mal, wenn wir laut sind, wenn wir demonstrieren, zeigen wir, dass wir es nicht hinnehmen, dass nichtmenschliche Tiere ausgebeutet werden. Wir zeigen, dass es uns kümmert. Wir zeigen: Es ist nicht egal.
Es gibt so viele Menschen, die wir zum Nachdenken bringen. Mit jedem einzelnen Mal, in dem sie mit Veganer:innen in Berührung kommen, beschäftigen sie sich mit unserer Botschaft.
Ich weiß, es ist ermüdend immer dieselben Argumente zu hören. Sich mit Trollen rumzuärgern. Seine Zeit zu investieren. Manchmal kommt dann der Gedanke: Was bringt das? Dazu kann ich nur eins sagen: Nichtstun ist keine Option. Wir müssen es mindestens versuchen. Wir können nicht die Hände in den Schoß legen und sagen: Ich kann sowieso nichts ändern. Wir sehen doch diese Ungerechtigkeit und können nicht einfach still sein.
Aber. Nur, wenn es euch selbst gut geht, könnt ihr euch gut für andere einsetzen. Gebt acht auf eure Ressourcen. Wenn die Energie nicht reicht für schwierige Gespräche. Wenn ihr nicht auf Demonstrationen gehen könnt, weil es zu viel ist. Dann ist das in Ordnung. Ihr seid dann immer noch die eine Person, die in der Familie oder bei Freunden vegan isst. Die eine Person die den veganen Kuchen mitbringt. Schon das ist eine Saat. Achtet auf euch und eure Mit-Aktivistinnen. Ihr seid wertvoll.
Ich danke jedem von euch für euren unermüdlichen Einsatz für die Tiere. Ich danke euch, dass ihr heute hier mit uns laut wart für die Schließung aller Schlachthäuser.
Heute danke ich noch besonders Nicole Bornkessel für ihren Einsatz am Mikrofon. Und natürlich den Menschen der Ariwa Ortsgruppe Stuttgart für die Organisation, ohne die vielen Helfenden hätten wir heute nicht auf die Straße gehen können.
Wer noch möchte kann sich direkt einer Silent Line anschließen, die wir neben dem Stand aufreihen.
Ansonsten sehen wir uns nächste Woche Samstag bei der Vegan Parade in Frankfurt und am 26.09. bei der SAS ebenfalls in Frankfurt. Jetzt könnt ihr noch die Stände angucken, Essen, euch unterhalten.
Vielen Dank euch.
Liebe Demonstrant:innen, liebe Aktivist:innen,
ihr seid heute hier hergekommen, um laut zu sein und zu demonstrieren. Für die Schließung aller Schlachthäuser.
Ich stehe jetzt hier, um euch Danke zu sagen. Danke an alle Veganer:Innen, dass sie ein Vorbild sind. Danke an alle Aktivist:innen, dass sie sich als Anwälte einsetzen.
Für die, die keine Stimme haben. Ich möchte euch Danke sagen, weil ihr mir Hoffnung gebt. Wenn ich verzweifle über die Ungerechtigkeit der Menschen, dann seid ihr immer noch da. Steht zum Beispiel auf der Königstr mit Bildschirmen, oder führt unangenehme Gespräche mit Nichtveganer:innen. Ihr seid aktiv. Dafür Danke ich euch.
Vegan leben ist leicht. Das wissen wir alle. Wir treffen eine Entscheidung für Empathie und Gerechtigkeit, gegen Speziesismus und leben danach. Für mich ist das leicht.
Was schwer ist am Veganismus, sind die Menschen, die von sich behaupten, sie wären empathisch, sie respektieren Tiere, manche behaupten sogar sie lieben Tiere. Aber sie leben nicht vegan. Und genau an diesem Punkt sind Veganer:innen und Aktivist:innen so wichtig.
Die Regel der Sieben aus dem Marketing besagt, Ein Mensch muss eine Werbebotschaft oder Marke etwa siebenmal wahrnehmen, bevor er aktiv darauf reagiert oder sich ernsthaft damit beschäftigt. Die Zahl sieben ist wissenschaftlich nicht belegbar, aber die Psychologie beschreibt den Effekt: Je öfter wir etwas sehen, desto vertrauter und oft sympathischer erscheint es uns. Deswegen seid ihr alle unglaublich wichtig für das Ende der Tierausbeutung durch die Menschen.
Jedes Mal, wenn wir mit Arbeitskolleg:innen essen, sind wir als Veganer präsent. Bei jedem Treffen mit der Familie, bei jedem Essen zu Hause oder mit Freunden. Wir sind einfach nur da und schon kommt jemand mit Veganismus in Berührung.
Jedes Mal, wenn ein Mensch die Buttons sieht, die wir tragen, die Shirts mit den veganen Botschaften oder die Sticker, die wir an Laternen kleben, haben wir einen Punkt gemacht.
Jedes Mal, wenn wir als Aktivist:innen mit einem Infostand zum Beispiel auf der Königstraße stehen oder im Cube einen Bildschirm halten oder sogar ins Gespräch gehen, machen wir Menschen auf das Thema aufmerksam.
Jedes Mal, wenn wir laut sind, wenn wir demonstrieren, zeigen wir, dass wir es nicht hinnehmen, dass nichtmenschliche Tiere ausgebeutet werden. Wir zeigen, dass es uns kümmert. Wir zeigen: Es ist nicht egal.
Es gibt so viele Menschen, die wir zum Nachdenken bringen. Mit jedem einzelnen Mal, in dem sie mit Veganer:innen in Berührung kommen, beschäftigen sie sich mit unserer Botschaft.
Ich weiß, es ist ermüdend immer dieselben Argumente zu hören. Sich mit Trollen rumzuärgern. Seine Zeit zu investieren. Manchmal kommt dann der Gedanke: Was bringt das? Dazu kann ich nur eins sagen: Nichtstun ist keine Option. Wir müssen es mindestens versuchen. Wir können nicht die Hände in den Schoß legen und sagen: Ich kann sowieso nichts ändern. Wir sehen doch diese Ungerechtigkeit und können nicht einfach still sein.
Aber. Nur, wenn es euch selbst gut geht, könnt ihr euch gut für andere einsetzen. Gebt acht auf eure Ressourcen. Wenn die Energie nicht reicht für schwierige Gespräche. Wenn ihr nicht auf Demonstrationen gehen könnt, weil es zu viel ist. Dann ist das in Ordnung. Ihr seid dann immer noch die eine Person, die in der Familie oder bei Freunden vegan isst. Die eine Person die den veganen Kuchen mitbringt. Schon das ist eine Saat. Achtet auf euch und eure Mit-Aktivistinnen. Ihr seid wertvoll.
Ich danke jedem von euch für euren unermüdlichen Einsatz für die Tiere. Ich danke euch, dass ihr heute hier mit uns laut wart für die Schließung aller Schlachthäuser.
Heute danke ich noch besonders Nicole Bornkessel für ihren Einsatz am Mikrofon. Und natürlich den Menschen der Ariwa Ortsgruppe Stuttgart für die Organisation, ohne die vielen Helfenden hätten wir heute nicht auf die Straße gehen können.
Wer noch möchte kann sich direkt einer Silent Line anschließen, die wir neben dem Stand aufreihen.
Ansonsten sehen wir uns nächste Woche Samstag bei der Vegan Parade in Frankfurt und am 26.09. bei der SAS ebenfalls in Frankfurt. Jetzt könnt ihr noch die Stände angucken, Essen, euch unterhalten.
Vielen Dank euch.
Kategorie SAS 2026 |
16. August 2026, 18:46 Uhr
Rededauer 6 Minuten
42 Tage. Was bedeutet diese Zahl? Für ein Masthuhn in Deutschland in konventioneller Haltung das ganze Leben.
42 Tage ist die maximale Lebensdauer eines Huhns in der Langmast - in der Kurzmast für Grillhähnchen sogar nur 28 Tage. Dabei beträgt die natürliche Lebenserwartung von Hühnern durchschnittlich 10 Jahre. Masthühner sind Kinder, gefangen und hilflos. Die Produktion von Hühnerfleisch ist absolut tierverachtend - es geht um Profit, einzelne Individuen haben für die Produzenten keinen Wert.
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 620 Millionen Masthühner. 620 Millionen fühlende Lebewesen! Das sind etwa 1,7 Millionen Hühner pro Tag. 20 tote Hühner pro Sekunde.
Etwa 5% der Hühner sterben bereits während der Mast, bevor sie das Schlachtalter erreichen. Das macht 35 Millionen Hühner pro Jahr, 100.000 pro Tag, die an den furchtbaren Bedingungen in der Hühnermast verenden.
620 Millionen.
Das Leben eines „Masthuhns“ beginnt als Waise. Das Ei, aus dem es zwischen tausenden fremder Küken schlüpft, stammt aus der sogenannten Elterntierhaltung. Dort sind oft 10.000e Hennen spezieller „Fleischrassen“ mit Hähnen in eine Halle gesperrt. Ihre einzige Funktion besteht darin, Eier für die Hühnermast zu legen. Nach 21 Tagen im Brutschrank schlüpfen die Küken in einer Brüterei, ohne jemals ihre Eltern gesehen zu haben. Danach landen sie in den Mastanlagen. Riesige Hallen, wiederum mit mehreren 10.000 Hühnern pro Stall. 28 bis 42 Tage später werden sie gewaltvoll in Kisten gepackt und zum Schlachthof transportiert, wo sie einen brutalen Tod erleiden.
620 Millionen.
Pro Tag sterben 100.000 Hühner, bevor die Mastdauer von 28 bis 42 Tagen vorbei ist. Wieso? Wie läuft die Mast ab?
Masthühner gehören zu extrem hochgezüchteten Rassen. Diese Qualzuchten wachsen zu schnell, ihre Knochen und Gelenke können die starke Gewichtszunahme nicht tragen. Die Hühner haben Probleme sich zu bewegen, kommen häufig nicht mehr hoch und ziehen sich schmerzhafte Verletzungen zu. Zum Ende der Mast besteht der Bodenbelag zu 90% aus den Exkrementen der Hühner - sie verbringen ihr Leben in ihrem eigenen Kot. Der ständige Kontakt führt zu Hautreizungen und Entzündungen. Ammoniak und Keime in der Luft führen zu weiteren gesundheitlichen Problemen und Schmerzen.
620 Millionen.
Die Hühner werden zu 10.000en in die Ställe gesperrt, der Platz wird schon nach kurzer Wachstumszeit sehr eng - in der Kurzmast sind bis zu 26 Hühner pro Quadratmeter erlaubt. Jedes Huhn hat also etwa so viel Platz wie auf einem DIN-A5-Blatt.
In dieser drückenden Enge können die Tiere nicht ungestört schlafen oder ruhen und haben keinen Platz für die Gefiederpflege. Sie haben keinen Zugang zu frischer Luft, kein Tageslicht. Es ist ein Leben voller Monotonie. Hühner lieben es, an der frischen Luft zu sein, sich zu bewegen, zu picken und sich im Sand zu baden. In der Hühnermast sind sie nicht in der Lage, diese Bedürfnisse auszuleben. Auch können sie keine normalen, funktionierenden Sozialbeziehungen aufbauen, was zu unglaublichem Stress führt.
620 Millionen.
Tote und schwache Tiere werden regelmäßig aussortiert, so landen auch noch lebendige Hühner im Müll. Genauso kommt es aber auch vor, dass tote Hühner noch bis zur Verwesung zwischen ihren Artgenossen liegen.
Von allen Tieren in der deutschen Tierhaltung bekommen Hühner am meisten Soja als Futter. Offizielle Statistiken geben an, dass 100% des genutzten Sojas importiert werden - zu großen Teilen aus Südamerika. Der Kot der vielen Masthühner bedeutet außerdem eine große Belastung für den Boden und das Grundwasser. Auch für Umwelt und Klima ist die Hühnermast damit eine Katastrophe.
620 Millionen.
97% der Hühner leben in konventioneller Massentierhaltung, nur ein sehr geringer Teil lebt in Biohaltung. Wie ist es dort, geht es den Hühnern dort besser? Nein. Auch hinter dem Bio-Siegel steckt großes Leid. Zwar leben die Hühner in der Biohaltung länger - doch auch sie werden nach 81 Tagen getötet. Auch sie wachsen zu schnell, werden mit tausenden anderen Hühnern in einen Stall gesperrt und teilen sich zu zehnt einen Quadratmeter.
Bio reicht nicht. Jegliche Tierhaltung bedeutet Grausamkeit. Dabei ist sie nicht nötig. Wir benötigen kein Fleisch, um zu überleben. Hühner sind keine Chicken Nuggets, keine Grillhähnchen, sondern Lebewesen. Mit Herz, Persönlichkeit, Gefühlen, Ängsten.
620 Millionen Masthühner pro Jahr. Unterstützen Sie nicht weiter diesen Albtraum. Verzichten sie auf Hühnerfleisch und andere tierische Produkte. Leben Sie vegan.
42 Tage. Was bedeutet diese Zahl? Für ein Masthuhn in Deutschland in konventioneller Haltung das ganze Leben.
42 Tage ist die maximale Lebensdauer eines Huhns in der Langmast - in der Kurzmast für Grillhähnchen sogar nur 28 Tage. Dabei beträgt die natürliche Lebenserwartung von Hühnern durchschnittlich 10 Jahre. Masthühner sind Kinder, gefangen und hilflos. Die Produktion von Hühnerfleisch ist absolut tierverachtend - es geht um Profit, einzelne Individuen haben für die Produzenten keinen Wert.
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 620 Millionen Masthühner. 620 Millionen fühlende Lebewesen! Das sind etwa 1,7 Millionen Hühner pro Tag. 20 tote Hühner pro Sekunde.
Etwa 5% der Hühner sterben bereits während der Mast, bevor sie das Schlachtalter erreichen. Das macht 35 Millionen Hühner pro Jahr, 100.000 pro Tag, die an den furchtbaren Bedingungen in der Hühnermast verenden.
620 Millionen.
Das Leben eines „Masthuhns“ beginnt als Waise. Das Ei, aus dem es zwischen tausenden fremder Küken schlüpft, stammt aus der sogenannten Elterntierhaltung. Dort sind oft 10.000e Hennen spezieller „Fleischrassen“ mit Hähnen in eine Halle gesperrt. Ihre einzige Funktion besteht darin, Eier für die Hühnermast zu legen. Nach 21 Tagen im Brutschrank schlüpfen die Küken in einer Brüterei, ohne jemals ihre Eltern gesehen zu haben. Danach landen sie in den Mastanlagen. Riesige Hallen, wiederum mit mehreren 10.000 Hühnern pro Stall. 28 bis 42 Tage später werden sie gewaltvoll in Kisten gepackt und zum Schlachthof transportiert, wo sie einen brutalen Tod erleiden.
620 Millionen.
Pro Tag sterben 100.000 Hühner, bevor die Mastdauer von 28 bis 42 Tagen vorbei ist. Wieso? Wie läuft die Mast ab?
Masthühner gehören zu extrem hochgezüchteten Rassen. Diese Qualzuchten wachsen zu schnell, ihre Knochen und Gelenke können die starke Gewichtszunahme nicht tragen. Die Hühner haben Probleme sich zu bewegen, kommen häufig nicht mehr hoch und ziehen sich schmerzhafte Verletzungen zu. Zum Ende der Mast besteht der Bodenbelag zu 90% aus den Exkrementen der Hühner - sie verbringen ihr Leben in ihrem eigenen Kot. Der ständige Kontakt führt zu Hautreizungen und Entzündungen. Ammoniak und Keime in der Luft führen zu weiteren gesundheitlichen Problemen und Schmerzen.
620 Millionen.
Die Hühner werden zu 10.000en in die Ställe gesperrt, der Platz wird schon nach kurzer Wachstumszeit sehr eng - in der Kurzmast sind bis zu 26 Hühner pro Quadratmeter erlaubt. Jedes Huhn hat also etwa so viel Platz wie auf einem DIN-A5-Blatt.
In dieser drückenden Enge können die Tiere nicht ungestört schlafen oder ruhen und haben keinen Platz für die Gefiederpflege. Sie haben keinen Zugang zu frischer Luft, kein Tageslicht. Es ist ein Leben voller Monotonie. Hühner lieben es, an der frischen Luft zu sein, sich zu bewegen, zu picken und sich im Sand zu baden. In der Hühnermast sind sie nicht in der Lage, diese Bedürfnisse auszuleben. Auch können sie keine normalen, funktionierenden Sozialbeziehungen aufbauen, was zu unglaublichem Stress führt.
620 Millionen.
Tote und schwache Tiere werden regelmäßig aussortiert, so landen auch noch lebendige Hühner im Müll. Genauso kommt es aber auch vor, dass tote Hühner noch bis zur Verwesung zwischen ihren Artgenossen liegen.
Von allen Tieren in der deutschen Tierhaltung bekommen Hühner am meisten Soja als Futter. Offizielle Statistiken geben an, dass 100% des genutzten Sojas importiert werden - zu großen Teilen aus Südamerika. Der Kot der vielen Masthühner bedeutet außerdem eine große Belastung für den Boden und das Grundwasser. Auch für Umwelt und Klima ist die Hühnermast damit eine Katastrophe.
620 Millionen.
97% der Hühner leben in konventioneller Massentierhaltung, nur ein sehr geringer Teil lebt in Biohaltung. Wie ist es dort, geht es den Hühnern dort besser? Nein. Auch hinter dem Bio-Siegel steckt großes Leid. Zwar leben die Hühner in der Biohaltung länger - doch auch sie werden nach 81 Tagen getötet. Auch sie wachsen zu schnell, werden mit tausenden anderen Hühnern in einen Stall gesperrt und teilen sich zu zehnt einen Quadratmeter.
Bio reicht nicht. Jegliche Tierhaltung bedeutet Grausamkeit. Dabei ist sie nicht nötig. Wir benötigen kein Fleisch, um zu überleben. Hühner sind keine Chicken Nuggets, keine Grillhähnchen, sondern Lebewesen. Mit Herz, Persönlichkeit, Gefühlen, Ängsten.
620 Millionen Masthühner pro Jahr. Unterstützen Sie nicht weiter diesen Albtraum. Verzichten sie auf Hühnerfleisch und andere tierische Produkte. Leben Sie vegan.
Kategorie SAS 2026 |